Trainieren in Höhenluft – an jedem Ort der Welt.
Das ist das Prinzip des Höhentrainings, welches Höhenbalance für Ausdauersportler, Alpinisten und Abnehmwillige ermöglicht.
Trainiert wird dabei in sauerstoffreduzierter Luft. Diese kann der Atmosphäre in nahezu jeder beliebigen Höhenregion entsprechen.
Der Mangel an Sauerstoff (med. „Hypoxie“ genannt) regt den Körper auf vielerlei Arten an aktiv zu werden. Folgende Vorteile des Höhentrainings sind mittlerweile nachgewiesen:
- Frühzeitige Akklimatisierung vor Aufenthalten in großer Höhe
- Reduktion der Symptome der Höhenkrankheit
- Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit
- Kürzere Regeneration nach physischen Belastungen
- Verbesserung des Fettstoffwechsels
- Schnellere und schonendere Rehabilitation nach Verletzungen
- Verbesserung der Konzentration
- Verbesserung der Bewegungsökonomie in Ballsportarten.
Die Technik hinter der „dünnen Luft“
Generatoren filtern aus der normalen Umgebungsluft Sauerstoffanteile und reichern sie mit Stickstoffanteilen an. Dieser Vorgang ermöglicht es, in Atemmasken, Höhenkammern oder sogar ganzen Hallen Höhenluft zu simulieren.
Gary Kotliar (Hypoxico) hat sich das Verfahren, Räume unter Höhe zu setzen, 1995 (sog. normobare Hypoxie) in den USA und den wichtigsten europäischen Ländern patentieren lassen.
Bevor diese Technik entwickelt wurde, regulierte man den Sauerstoffgehalt, in dem man Hallen unter Unterdruck setzte. So funktionierte beispielsweise das Höhentrainingszentrum der DDR in Kienbaum. Die Technik war jedoch sehr teuer und deshalb nur wenigen Spitzensportlern zugänglich.
Höhentraining hat Tradition
Der Nutzen von Höhenluft war schon sehr früh bekannt geworden. Bereits im antiken Griechenland wurden Kranke in die Berge geschickt um sich zu erholen.
Sehr populär waren Luftkurorte vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts – besonders bei Erkrankungen der Atemwege wirkten Aufenthalte in Höhenkliniken Wunder. Eindringlich beschrieben ist das Phänomen im Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann.
Ende der 50er-Jahre dann bereiteten sich Piloten und Kosmonauten in der ehemaligen UdSSR mit Höhentraining auf ihre Einsätze vor.
Vor den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko (die auf 2000 Meter Höhe stattfanden) bereiteten sich erstmals weltweit viele Athleten mit Hypoxie-Training auf die speziellen Bedingungen vor.
Seit der Jahrtausendwende forschen Wissenschaftler verstärkt nach den Anwendungsmöglichkeiten der normobaren Hypoxie.
Erfahren Sie mehr über Höhentraining in unserer Videopräsentation auf Youtube:
Weiterführende Links
» http://www.youtube.com/watch?v=gcaqV8XK3jI

