Von Wissenschaftlern empfohlen

Die positive Wirkung von Hypoxietraining auch im simulierten Umfeld ist wissenschaftlich erwiesen. Um unseren Kunden die beste und fortschrittlichste Lösung anbieten zu können, steht unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung im ständigen Dialog mit Wissenschaftlern führender Hypoxie-Forschungsinstitute.

Zahlreiche Studien belegen die Vorteile des Höhenbalance-Konzeptes gegenüber herkömmlichem Training. In unseren Forschungskooperationen mit renommierten Universitäten und Hochschulen untersuchen wir gemeinsam mit Medizinern, Naturwissenschaftlern und Sportwissenschaftlern die Auswirkungen der Höhenluft auf den Organismus.

Wenn Sie Fragen zu unseren Studien haben oder an einer Kooperation interessiert sind, sprechen Sie uns an!

Interview

mit Professor Dr. Martin Burtscher, Institut für Sportwissenschaften an der Universität Innsbruck, über den Einsatz von Hypoxietraining zur Alpinvorbereitung

Herr Professor Dr. Burtscher, was verbirgt sich hinter dem System Hypoxietraining?
Prof. Burtscher: Dieses System ermöglicht es, einen Höhenaufenthalt im Tal bzw. zu Hause durchzuführen und die positiven Effekte eines natürlichen Höhenaufenthaltes zu nutzen. Schädliche Effekte können dagegen vermieden werden.

Welche Vorteile hat ein derartiges Hypoxietraining für den Trekking- oder Expeditionsbergsteiger?
Prof. Burtscher: Er kann seinen Organismus bereits zuhause auf die Höhe vorbereiten und dadurch, sofern er dies richtig bzw. mit der richtigen Anleitung macht, Höhenkrankheiten vorbeugen und zudem die Leistungsfähigkeit in der Höhe besser aufrecht erhalten

Gibt es wissenschaftlich abgesicherte Studien für die Wirksamkeit des Höhentrainings mit dem Höhenbalance-Konzept?
Prof. Burtscher: Ja. Allein unsere Arbeitsgruppe in Innsbruck hat zwei wissenschaftliche Studien zu dieser Thematik durchgeführt und publiziert. Aber natürlich gibt es auch eine Fülle anderer Untersuchungen, die allerdings nicht immer alle positiven Effekte zeigen konnten.

Welche Bergsportler haben bei Ihnen diese Form des Höhentrainings im Vorfeld ihrer außeralpinen Unternehmungen durchgeführt und wie waren deren Erfahrungen?
Prof. Burtscher: Besonders Expeditionsbergsteiger, aber auch einige Trekker. Deren Erfahrungen waren durchweg positiv.

Welche weiteren Anwendungsgebiete außerhalb des Bergsports sehen Sie für das Hypoxietraining mit Hypoxic Training Systems?
Prof. Burtscher: Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Hypoxietraining Verbesserungen der Leistungsfähigkeit in Ausdauersportarten bewirken kann und, dass es zur Vorbeugung und Therapie verschiedener Erkrankungen wie z. B. Diabetes eingesetzt werden kann. Es besteht also durchaus auch ein nachgewiesener klinischer Nutzen des Hypoxietrainings in dieser Form.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Professor Dr. Burtscher.

  • Tatsache ist, dass ein systematisches Training unter Hypoxiebedingungen zu einer erhöhten Reizwirksamkeit des Organismus führt, ohne dass die sportartspezifische Geschwindigkeit erhöht werden muss.” (Sturm 2009, aus Neuman 1999 und Michel 2001)

  • “Das Höhentraining scheint eine der wenigen Möglichkeiten, die sportliche Leistungsfähigkeit über die durch den Trainingsprozess selbst gegebenen Möglichkeiten hinaus zu beeinflussen” (Hartmann/Mader 1999)

  • Abnehmen ohne Anstrengung – das geht durchaus hoch oben im Gebirge.
    Florian Lippl und seine Kollegen von der Maximilians Universität München vermuten, dass der Effekt auf einem erhöhten Grundumsatz sowie dem verminderten Appetit beruht. Tatsächlich stieg der Leptin-Spiegel während des Aufenthaltes auf der Zugspitze bei einem verringerten Sauerstoffpartialdruck im Blut von etwa 52 mmHg signifikant. (Obesity online, Ärztezeitung online)

  • Netzer NC, Chytra R, Küpper T. (PMID: 18057976 [PubMed – indexed for MEDLINE]; PMCID: PMC22)
    “Mildes Hypoxietraining über einen Zeitraum von mehreren Wochen führt zu signifikant höherem Gewichtsverlust als ein Training in Normoxie.”

  • Dr. Simon Maybaum, Montefiore Medical Center New York:“Durch das Höhentraining im Höhenzelt verbessert sich unter anderem der Sauerstofftransport in die Peripherie, eines der Hauptprobleme von Patienten mit Herzinsuffizienz.” (Quelle: Ärzteblatt online)

  • Zitat Diplomarbeit Broglie 2009: „Aus der vorliegenden Arbeit geht hervor, dass ein IHT (intermittierendes Hypoxietraining), mit nur geringer körperlicher Belastung, die Entwicklung der Fitness signifikant verbessert, eine Veränderung der Körperkomposition (im Sinne einer Reduktion des Fettgewebes hin zur Steigerung der fettfreien Masse bzw. der Muskulatur) bewirkt und den Patienten in seiner Einstellung zum Sport fördert . Der intermittierende Aufenthalt unter simulierten Hypoxiebedingungen kann also ein gezieltes körperliches Training nicht vollkommen ersetzen,  kann aber als eine Art „Einstiegstraining“ für untrainierte Personen angesehen werden, um den Organismus auf größere Belastungen vorzubereiten. Das IHT kann zu einem aktiveren Lebensstil verhelfen und als „Sprungbrett“ zum Erfolg dargestellt werden.“